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Natürliche Einflüsse
Natürliche Einflüsse auf den Klimawandel
Folgende natürliche Faktoren haben u.a. einen direkten oder indirekten Einfluss auf den Klimawandel:
Abstrahlung
Je nach Eigenschaft eines Materials, wird mehr oder weniger Energie der Sonnenstrahlen in Wärme umgewandelt. Materialien mit dunkler Oberfläche erwärmen sich mehr als Materialien mit heller Oberfläche.
Das Abschmelzen der Gletscher und die weniger lange Dauer der Bedeckung der Landschaft mit Schnee führt zu einer stärkerer Erwärmung der Erdoberfläche. Das wiederum führt zu einer Beschleunigung der Erwärmung (Erdoberfläche und Atmosphäre).
Während einer Eiszeit tritt der umgekehrte Effekt ein: Der mit Schnee und Eis bedeckte Teil der Erdoberfläche nimmt zu. Dadurch erwärmt sich die Erdoberfläche weniger und die Abkühlung wird beschleunigt.
Aktuell befinden wir uns in einer Phase mit markanter Erwärmung von Erdoberfläche und Atmosphäre.
Aktivität von Vulkanen
Gross Vulkanausbrüche können sowohl zu einer Abkühlung als auch einer Erwärmung der Erdatmosphäre führen:
- Wird bei einem Vulkanausbruch viel CO2 freigesetzt, wird die Erderwärmung unterstützt.
- Werden Gase ausgestossen, welche in grosser Höhe Aerosole bilden, wird die Erderwärmung gebremst.
Aktivität der Sonne
Die Sonnenaktivität hat zweifelsohne einen Einfluss auf die klimatischen Verhältnisse auf der Erde.
Der Anteil der Erderwärmung der Sonnenaktivität beträgt in den letzten 100 Jahren um die 10%.
Auftauender Permafrost
Im tauenden Permafrostboden (z.B. in Sibirien) werden Zersetzungsprozesse in Gang gesetzt, welche CO2 und Methan freisetzen. Auf dem tauenden Permafrostboden wachsen mehr Pflanzen als vorher. Diese Pflanzen binden CO2.
Unter dem Strich, setzt tauender Permafrostboden über die Zeit mehr CO2 und Methan frei, als die zusätzlich wachsenden Pflanzen binden können. Tauender Permafrost beschleunigt die Erderwärmung.
Für die Inhalte dieses Kapitels wurden u.a. Angaben aus [
1] und [
2] verwendet.
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Aktualisiert: 09.06.2019